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windiag (RAM Diagnose von Microsoft)

Der Rechner läuft unstabil und verabschiedet sich regelmäßig mit einem Absturz. Oft ist an solchen Problemen ein fehlerhafter Hauptspeicher schuld. Microsoft bietet für solche Fälle das kleine Tool "Windows Memory Diagnosic" (windiag) zum Download an. Das Tool überprüft die im Rechner befindlichen Speicherbausteine und schlägt bei Problemen Alarm. Die Bedienung des Tools hat Microsoft bewußt einfach gehalten.
Die Speicher-Tests selbst werden unter DOS durchgeführt. Beim ersten Start des Tools unter Windows hast Du die Möglichkeit, entweder eine Boot-Diskette oder eine Image-Datei für eine Boot-CD zu erstellen. Die Image-Datei "windiag.iso" wird auf der Festplatte gespeichert und kann anschließend mit einem Brennprogramm auf einen CD-Rohling gebrannt werden ("bootbar").

Die Datei mtinst.zip entpacken und die darin enthaltene mtinst.exe starten - EULA bestätigen ("accept")

 speichertest2.jpg
 Hier jetzt wählen, ob eine Diskette oder eine CD als bootbares Medium genutzt werden soll. (wir nehmen in diesem Beispiel "Create Startup Disk ...")
 

speichertest3.jpg

 Im folgenden Dialog bitte das Floppylaufwerk auswählen, eine Diskette einlegen und auf "Create" klicken (vorsicht, alle bereits vorhandenen Daten auf der eingelegten Diskette gehen verloren!) Auch darauf achten, das der Schreibschutz der Disk nicht aktiv ist.
 speichertest4.jpg
  Der Schreibvorgang dauert nur wenige Sekunden und kann mit "Stop Writing" abgebrochen werden.
 

speichertest5.jpg

  Zum Schluß sollte diese Meldung erscheinen, dann wurde die Diskette erfolgreich beschrieben:
 

Die Erfolgsmeldung mit einem Klick auf "ok" beenden, anschließend 2x auf "cancel" um das Programm wieder zu verlassen.

 

 

 

Die Diskette im Laufwerk lassen und den Rechner neu starten - ggf. im BIOS die Bootreihenfolge auf "Floppy" (Diskettenlaufwerk "A") ändern, damit der Bootvorgang über die Diskette eingeleitet werden kann.
Nach dem Neustart des Rechners mit eingelegter Boot-Diskette/CD-ROM beginnt "Windows Memory Diagnostic" mit der Überprüfung des Hauptspeichers mit den Standardeinstellungen. Sobald der erste Testdurchlauf abgeschlossen ist, folgen immer weitere Testdurchläufe, bis ein Fehler gefunden wurde oder das Programm beendet wird.
Mit der Taste "T" können die Einstellungen verändern werden. In der Regel reichen ein oder zwei Testdurchläufe aus, um festzustellen, ob ein RAM-Riegel einen Defekt hat. Wer es dennoch genauer wissen möchte, der kann das Tool mit den "Extended Test"-Einstellungen über Nacht durchlaufen lassen. Sollte das "Windows Memory Diagnostic"-Tool einen Fehler beim Hauptspeicher melden, dann empfiehlt Microsoft das Problem zu beheben, bevor Windows erneut gestartet wird. Um das Programm zu beenden drücke die Taste "X".
Das Tool läuft auf allen x86-Rechnern und unterstützt alle Intel- AMD- und dazu kompatible Systeme. Außerdem werden alle Arten von Speicherriegeln unterstützt, wobei sich im Rechner allerdings nicht mehr als insgesamt vier Gigabyte Speicher befinden sollten.
Die Dauer eines Testdurchlaufs hängt vom Prozessor und der Größe des Hauptspeichers ab. Laut Microsoft dauert ein Testdurchlauf bei einem Pentium 4 mit 2,8-Gigahertz-CPU und einem Gigabyte RAM knapp 7,5 Minuten.

Der Download des Tools beträgt knapp 297 Kilobyte und ist anschließend erst einmal zu entpacken. Die Anwender werden von Microsoft gebeten, das Tool zu testen und den Entwicklern ihre Meinung dazu auf dieser Website mitzuteilen. Hier können auch Verbesserungsvorschläge für künftige Versionen gemacht werden. Weitere Infos zum Tool finden Sie auf dieser Website bei Microsoft .

   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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